05 August 2019

Gesundheitsstaatssekretär Thomas Gebhart bei der Ökumenischen Sozialstation in Herxheim

Im Rahmen seiner Sommertour besuchte der südpfälzische Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Gesundheit  Dr. Thomas Gebhart (CDU) die Ökumenische Sozialstation Edenkoben-Herxheim-Offenbach e.V. in Herxheim. Im Mittelpunkt stand das Thema Bürokratie in der ambulanten Pflege. Um sich einen weiteren Eindruck direkt aus der Praxis zu verschaffen, begleitete Gebhart eine Mitarbeiterin der Sozialstation auf der Fahrt zu Patienten.

Ein Hauptproblem sei das Verordnungswesen, das großen bürokratischen und personellen Aufwand verursache, so die Leitung der Sozialstation. Gebhart sicherte zu, dieses Thema neben zahlreichen weiteren Punkten mit nach Berlin zu nehmen. Gebhart erläuterte bereits auf den Weg gebrachte Veränderungen, die die Situation in der Pflege verbessern sollen. "Die Gespräche mit Mitarbeitern und Patienten direkt im Tagesgeschäft zeigen mir auf, wo wir in der Gesetzgebung weiter ansetzen müssen.

Thomas Gebhart hat erläutert, weshalb das Ministerium derzeit viel Tempo macht: "Wir wollen den Alltag der Menschen verbessern. Dazu gehört auch, dass neue Methoden, die Nutzen stiften, schneller zur Anwendung kommen. Das wollen wir ändern." 

Gebhart verwies bei seinem Besuch auf bereits in Kraft getretene Verbesserungen. Ein wichtiger Punkt ist etwa, dass in der ambulanten Pflege Tariflöhne durch die Kassen refinanziert werden müssen. "Unser wichtigstes Ziel ist die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Pflegekräfte, damit mehr Menschen den Beruf ergreifen und dort bleiben. Bis 2030 wird die Zahl der über 80-jährigen in Deutschland um mehr als 50% zunehmen, der Pflegebedarf wird weiter wachsen."